Die zweifache Olympiasiegerin und ehemalige Weltrekordhalterin im Weitsprung Heide Ecker-Rosendahl heizt mit Pellets. Die ehemalige Leichtathletin war das Gesicht der Olympischen Spiele 1972 in München. Heide Rosendahl holte Gold im Weitsprung und als Schlussläuferin der 4 x 100 Meter Staffel, sowie Silber im Fünfkampf. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt die beliebte Sportlegende im beschaulichen Leverkusener Stadtteil Pattscheid. Ihr verklinkertes Holzhaus aus dem Jahre 1975 verfügt über eine Wohnfläche von rund 300 Quadratmetern. Bereits im vergangenen Jahr entschied sich Familie Ecker-Rosendahl, dem fossilen Energieträger Heizöl Lebewohl zu sagen und künftig ein klimaschonendes Heizsystem in Form einer pelletsheizung zu nutzen. Ganz im Sinne eines ökologisch bewussten Handelns – seit jeher für Heide Ecker-Rosendahl eines ihrer Lebensmaximen. „Wir versuchen in allen Bereichen unseres Lebens ganz bewußt, möglichst umweltfreundlich zu agieren“, erzählt die Sportlerin, die auch einen PKW mit Hybridantrieb fährt.
„Als dieses Jahr die Heizölpreise explodierten reifte bei uns der Entschluss, statt den 10.000 Liter Heizöltank neu zu befüllen, gleich in eine erneuerbare Energieversorgung zu investieren. Die Abhängigkeit von den Ölproduzenten und damit natürlich auch vom Ölpreis wurde mir immer unheimlicher. Diese Unberechenbarkeit wollte ich zukünftig ausschließen“, so die sympathische Leverkusenerin. Dabei fiel für die Ecker-Rosendahls noch nicht einmal ins Gewicht, dass die bisherige Ölheizung erst sechs Jahre alt war. „Die konnten wir sogar noch über Ebay verkaufen“, erklärt die Olympiasiegerin schmunzelnd. Als die grundsätzliche Entscheidung für einen Heizungswechsel nun gefallen war, fing das Ehepaar an, sich umfänglich über das Thema „Regenerative Energieversorgung“ zu informieren. Da überließen sie nichts dem Zufall: Fachzeitschriften wurden gewälzt, im Internet recherchiert und Musterschauen vor Ort besucht. Bei einer solchen Produktvorführung kamen die Rosendahls das erste Mal mit einem Pelletskessel „in Berührung“ und waren sofort begeistert von dieser Technik.
„Zunächst wollten wir uns dort nur über die Möglichkeiten der Warmwasserbereitung mit Solarthermie informieren“, erinnert sich Heide Ecker-Rosendahl. „Doch die Vorführung eines Pelletskessels fanden wir so überzeugend, dass wir uns gesagt haben: Das ist eine Technik für uns.“ Da sich die ÖkoFen Pelletsheizung zudem noch optimal mit der Solarenergie verbinden lässt, war die Entscheidung für die kleinen Holzpresslinge gefallen. Ein weiteres Plus der Pelletsheizung bestand darin, dass im Keller keine aufwändigen Umbauarbeiten für die Installation des neuen Heizsystems anfielen: Es musste nur eine Mauer zwischen ehemaligem Öltank und altem Heizkessel eingerissen werden, um einen großen Gesamtraum von etwa 30 m² Fläche zu erhalten. So können die Pellets bequem über eine Förderschnecke vom neuen Gewebetank in den nebenstehenden 25 kW Pelletskessel transportiert werden.
Besonders vorteilhaft kam dabei zum Tragen, dass der alte Öltank mit 10.000 Litern recht großvolumig ausgefallen war. An dessen Stelle konnte bequem der ÖkoFen Gewebetank Flexilo-Plus mit einem Fassungsvermögen von sieben Tonnen Pellets aufgestellt werden. Dieser bietet sich ideal zur Pelletslagerung an: er lässt sich schnell montieren, ist staubdicht aber luftdurchlässig, dauerhaft antistatisch und hält den Brennstoff stets trocken. Durch die innovative Schwingbodentechnik verfügt er über ein größeres Fassungsvermögen und lässt sich restlos entleeren.
Die gesamte Füllmenge von sieben Tonnen Pellets ist selbst bei einem strengen Winter vollkommen ausreichend. Zumal Heide Rosendahl ja noch die Versorgungskombination mit Solartechnik gewählt hatte: Die fünf ÖkoFen Solarkollektoren Pellesol sorgen in der heizfreien Zeit für die Warmwasserversorgung und unterstützen in der Heizsaison an sonnenreichen Tagen zusätzlich die Pelletsheizung. Damit entlastet die Solaranlage den Heizkessel immer optimal und hilft zudem die Heizkosten zu senken. Kein Wunder, dass bei der Brennstoffeinsparung die Rechnung für die Rosendahls voll aufgeht:
Bisher verbrauchten sie 4.500 Liter Heizöl jährlich und gaben dafür im letzten Jahr rund 4.000 Euro aus. Im Spätsommer haben sie für die Erstbefüllung ihres Silos 180 Euro pro Pellets-Tonne bezahlt.
„Auch bei unserer sehr konservativen Rechnung und einer möglichen Preissteigerung, rechnen wir doch auf jeden Fall mit einer Jahresersparnis von mindestens 2.500 Euro an Brennstoffkosten“, so Heide Rosendahl. Die Anlieferung der Pellets wird problemlos über einen regionalen Pelletshändler aus der Eifel vorgenommen. Da das Anwesen relativ weit von der Straße entfernt liegt, hatte die Sportlerin anfangs Angst, „die Pellets mit der Schubkarre ins Haus fahren zu müssen“. Mit einem Tankschlauch von 30 Metern konnten die Pellets aber ohne „logistische Umstände“ und sportliche Aktivitäten bequem in den Gewebetank eingebracht werden.
Mehr Informationen: www.pelletsheizung.de

