Holzpelletangebot in Deutschland nimmt weiter zu

HolzpelletsDie Steigerung der Kapazitäten bei der Holzpelletproduktion in Deutschland hält den Pelletspreis stabil und niedrig. Preis trägt zur anhaltenden Preisstabilität beim Brennstoff bei. Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) rechnet für dieses Jahres mit einer Produktionskapazität von ca. 1,3 Mio. Tonnen Pellets in Deutschland. „Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern und Strom stehen Holzpellets verlässlich für Preisstabilität“, sagte Martin Bentele,  Geschäftsführer des DEPV.  Schon seit über einem Jahr bewegt sich der Pelletpreis bundesweit bei rund 180 Euro/Tonne.

Eine aktuelle Umfrage des DEPV unter den deutschen Pelletproduzenten ergibt, dass im 1.  Quartal 2008 rund 325.000 Tonnen Holzpellets erzeugt wurden.  Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um rund 120 Prozent.  2007 wurden in Deutschland rund 1,1 Mio. t Pellets erzeugt. Der Inlandsverbrauch der hier produzierten Holzpellets betrug im Jahr 2007 knapp 50 Prozent. Die Ursache hierfür liegt, laut DEPV, in einem noch unbefriedigenden Absatz. In diesem Jahr jedoch rechnet Bentele mit einem Anwachsen des Bestands auf 100.000 Pelletheizungen. Die restliche Produktion werde vor allem nach Belgien oder Skandinavien exportiert, wo Pellets in Kohlekraftwerken zur Verbesserung der CO2-Bilanz eingesetzt werden.

Der Pelletpreis ist seit einem Jahr konstant in Deutschland und beträgt rund 180 Euro/Tonne. Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht zum Heizen  rund 3.000 Liter Heizöl/Jahr, die ihm momentan beim Heizölpreis von 94 Euro/100 rund 2.820 Euro kosten.  Heizt der gleiche Haushalt mit Pellets dann kosten 6 t Holzbrennstoff mit 178 Euro/t nur rund 1070 Euro. Gegenüber dem Heizöl spart der Pelletsheizer rund 1.750 Euro, also mehr als das 2,5 fache der Betriebskosten mit Heizöl.

Quelle: www.depv.de