Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle erhält vom Land Sachsen-Anhalt eine Forschungsförderung in Höhe von 52,5 Millionen Euro. Dabei stammen 45 Millionen Euro aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung EFRE. Weitere 7,5 Millionen Euro werden von der Fraunhofer Gesellschaft in München beigesteuert. Im CSP wird unter anderem schwerpunktmässig an Kristallisationsverfahren für Solarsilizium gearbeitet. Nach Zustimmung der EU kann jetzt der Aufbau der Forschungskapazität in Halle starten.
Mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, das in der Endausbaustufe mindestens 60 Arbeitsplätze bieten wird, entsteht ein weltweit einmaliges Kristallisations und Materialanalysezentrum, in dem gezielte Forschung und Entwicklung an neuen Silizium-Materialien durchgeführt wird. Diese Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern. In weiteren Schwerpunkten werden Konzepte für Silizium-Dünnschichtsolarzellen und Modulintegration entwickelt. Die in einem Zeitraum von vier Jahren liegenden Bau- und Geräteinvestitionen für das neue Forschungszentrum liegen bei insgesamt ca. 60 Millionen Euro, welche durch das Land Sachsen-Anhalt, die Europäische Union sowie der Fraunhofer-Gesellschaft finanziert wird.
Quelle: Presseinformation des CSP Halle

