First Solar produziert Solarmodule mit Ökostrom

Seit Ende Juni 2010 produzieren Photovoltaikmodule auf der Produktionshalle von First Solar in Frankfurt an der Oder klimafreundlichen Sonnenstrom. Die Anlage mit einer Nennleistung von 1.284 Kilowatt hat die S&F Umwelttechnik GmbH innerhalb von vier Monaten errichtet. In den vergangenen Wochen haben die S&F-Monteure mehr als 17.000 Dünnschichtmodule installiert.  Auf dem Flachdach haben die Module mit Hilfe einer Aufständerung mit zehn Grad Neigung zur Sonne ausgerichtet. Die 123 Wechselrichter von der SMA AG den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Sie wurden direkt auf dem Dach aufgestellt, im Schattenbereich der Modulreihen. Der erzeugte Solarstrom fließt über 32 Kabel in zwei Niederspannungshauptverteilungen über das betriebseigene Stromnetz in das öffentliche Netz. Dadurch lässt sich der klimafreundliche Strom direkt für die Produktion der Photovoltaikmodule von First Solar verwenden.

“Wir freuen uns über das Vertrauen, das First Solar uns entgegengebracht hat”, sagt Daniel Ziegler, Geschäftsführer der S&F Umwelttechnik. Durch Know-how, Zuverlässigkeit und die Tatsache, dass alle Bauschritte mit eigenen Montageteams aus einer Hand erfolgen, konnte das Unternehmen den Modulhersteller überzeugen. Mit großem Erfolg setzt S&F Umwelttechnik seit vielen Jahren die ertragsstarken Dünnschichtmodule in Dachanlagen ein. Der Systemintegrator wird durch die Blitzstrom GmbH beliefert, die schon im Jahr 2003 als erster First Solar Partner diese moderne Modultechnologie auf dem europäischen Markt präsentiert hat und seitdem erfolgreich mit First Solar kooperiert.

Die Photovoltaikanlage liefert jährlich gut 1,3 Megawattstunden Strom, der bis zu 366 Vier-Personen-Haushalte mit regenerativer Energie versorgen kann. Würde die gleiche Menge Energie auf herkömmliche Art produziert werden, entspräche das einem Kohlendioxidausstoß von mehr als 875 Tonnen pro Jahr. “Photovoltaik-Dachanlagen sind ein wichtiges Standbein im künftigen Energiemix und große Hallen wie bei First Solar sind ideal, um den Ausbau der regenerativen Energien weiter voranzubringen”, erklärt Ziegler.

Weitere Informationen: www.sf-umwelt.de