Ertrag aus Photovoltaikanlage hilft sozialen Projekten der Caritas

Mit einer neu installierten Photovoltaikanlage auf dem Dach ihrer Zentrale möchte der Caritasverband für die Diözese Osnabrück in zweierlei Hinsicht Gutes tun: einerseits die Umwelt schonen und andererseits Projekte für Menschen in Not fördern. Die 274 Photovoltaikmodule der Anlage können bis zu 40.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom erzeugen. Die Anlage ist das erste Projekt der geplanten „Energie-Offensive“ des Verbandes. “Der durch die Einspeisung ins Stromnetz gewonnene Ertrag von jährlich rund 15.000 Euro soll langfristig in gemeinnützige Projekte unseres Verbandes fließen”, sagt Caritasdirektor Franz Loth.

Um Ausgaben zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen, hat der Sozialverband es sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgung seiner Immobilien neu aufzustellen. Ob bei der Wärmedämmung, den Heiz- und Stromkosten oder beim Wasserverbrauch – alles wird auf Wirtschaftlichkeit geprüft. “In einem ersten Schritt haben wir für die Energie-Offensive unsere Dachflächen begutachtet, da es für uns nahe liegt, eigenen Strom durch Solarenergie zu erzeugen. Damit machen wir nun den Anfang”, sagt Julia Lütkemeyer aus der Abteilung “Finanzierung und Zuschüsse”.

“Natürlich haben wir das Strompotenzial vorher von verschiedenen Photovoltaikanbietern errechnen lassen. Letztendlich haben sie uns überzeugt, dass eine Solaranlage lukrativ ist.” Bei der Suche sei es der Caritas wichtig gewesen, möglichst ein Unternehmen aus der Region zu wählen, da es ein Anliegen des Verbandes ist, die Region wirtschaftlich zu unterstützen. “Das Unternehmen Sunos Solarpower GmbH war uns schon aus den lokalen Medien  bekannt. Aber vor allem aufgrund des guten Angebots haben wir schließlich diesen Anbieter gewählt”, erklärt Lütkemeyer.

Weitere Informationen: www.caritas.de