Ab 1. Oktober bezieht der Bundestag ausschließlich Ökostrom. Im Mai 2008 hat das Parlament beschlossen, den restlichen Stromverbrauch von 40 Millionen Kilowattstunden pro Jahr nur noch über Ökostrom zu decken. Nach einer europaweiten öffentlichen Ausschreibung erhielt der unabhängige Hamburger Ökostrom- und Gasanbieter LichtBlick nun den den Zuschlag: Ab 1. Oktober 2008 beziehen die Liegenschaften des Deutschen Bundestages regenerativ erzeugten Strom. Ein Wechsel, der sich lohnt: Die Bundestagsverwaltung kann damit bis Ende Dezember 2009 rund 8.000 Tonnen CO2 einsparen.
Eigene Stromerzeugung mit der Sonne
Sonnenkollektoren auf den Dächern des Reichtagsgebäudes, des Paul-Löbe-Hauses und des Jakob-Kaiser-Hauses erzeugen einen Teil des Strombedarfs der Regierungsgebäude. Solarmodule mit einer Gesamtfläche von 4.000 m2 wandeln Sonnenenergie in Strom um. Für eine höhere Energieausbeute richten sich einige Elemente nach dem Sonnenstand aus. Der gewonnene Strom wird in vollem Umfang in das hauseigene Netz eingespeist. Insgesamt erzeugt der Bundestag gut 30 Prozent seines Strombedarfs in den hauseigenen Blockheizkraftwerken und den Photovoltaikanlagen selbst.
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