DEPI informiert über aktuelle Förderprogramme für Pelletsheizungen

Nach der Aufhebung der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt wurden aktuell die geänderten Vorgaben veröffentlicht. “Das MAP bleibt auch mit seinen neuen Richtlinien für Interessenten von Pelletfeuerungen eine hervorragende Möglichkeit, die Investitionskosten deutlich zu reduzieren”, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Die Fördersätze für Pelletheizungen sind gleich geblieben und mit 2.000 Euro plus 500 Euro für einen Pufferspeicher weiterhin attraktiv. Bentele rät Verbrauchern dazu, das neue Marktanreizprogramm bald in Anspruch zu nehmen, denn die Fördertöpfe seien jetzt gut gefüllt. Einen guten Überblick über die aktuellen Möglichkeiten erhalten Verbraucher in der Förderfibel des DEPI, die sie im Internet unter www.depi.de/depi-veroeffentlichungen.php kostenlos herunterladen können.

Neben Pelletskesseln werden nach den neuen MAP-Richtlinien auch Pelletsöfen mit Wassertasche sowie kombinierte Scheitholz-Pelletskessel gefördert. Dagegen werden im Neubau keine Maßnahmen mehr gefördert. Für luftführende Pelletsöfen gibt es ebenso wie für Scheitholzvergaserkessel künftig keine Zuschüsse mehr vom Staat. Förderanträge, die vor dem MAP-Förderstopp am 3. Mai 2010 gestellt wurden, werden vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Vorrang und auf der Basis der bisherigen Richtlinien bearbeitet. Nach dem 3. Mai beim BAFA eingegangene Anträge müssen mit dem jetzt erhältlichen neuen Formular nochmals gestellt werden. Die neuen Richtlinien gelten auch für bereits errichtete Heizungen, für die noch kein Antrag gestellt wurde.

Mit der aktualisierten DEPI-Förderfibel erhalten Verbraucher schnell und einfach einen Überblick
über die teils komplexen Förderprogramme auf Bundesebene. Neben allgemeinen Informationen
und Rechenbeispielen bietet der Ratgeber darüber hinaus auch eine Übersicht über die Förderprogramme
in den Bundesländern.

Weitere Informationen:  www.depi.de