Kategorie: Technisches

Plug-In Photovoltaik Anlagen: Doch kein Sicherheitsrisiko?

Monday, April 29th, 2013 von Redaktion

Dass der Einsatz von Plug-In Systemen laut Elektrotechnik-Verband VDE zu Überlastungen des Stromkreises und zu Bränden führen kann, ist für uns nicht nachvollziehbar und reine Panikmache.“ erklärt André Steinau von GP Joule, Hersteller des Plug-In Solarmoduls miniJoule. „Unser Photovoltaiksystem ist seit 2011 weltweit erfolgreich im Einsatz.“

TÜV geprüft: Schutz vor Überspannung und Kabelbrand
Sowohl der Wechselrichter als auch das Modul des miniJoukles besitzen eine CE Zertifizierung. Die Elektronik ist gegen hohe Temperaturen geschützt und schaltet bei Überhitzung ab. Das miniJoule kann problemlos an die Steckdose angeschlossen werden. Bei ordnungsgemäßer Auslegung sind Außensteckdosen mit einer 16 A-Sicherung einzeln abgesichert. Dadurch wird sichergestellt, da ss kein weiterer Verbraucher dazwischen in Betrieb genommen wird und es zur >> weiterlesen...

VDE warnt vor Photovoltaik-Anlagen mit Steckern

Friday, April 26th, 2013 von Redaktion

Bei fachkundiger Installation nach VDE-Vorschriften sind Photovoltaik-Anlagen eine sicher und komfortabel.  Jedoch entsprechen PV-Anlagen, die über einen Schutzkontakt-Stecker über die Steckdose ins Hausstromnetz einspeisen, nicht den VDE-Sicherheitsvorschriften. Der Schutzkontakt-Stecker würde dem Nutzer vortäuschen, sicher zu handeln. Doch eine PV-Anlage ist nicht mit einem Haushaltgerät wie einem Lüfter in punkto Sicherheit zu vergleichen. Nach der  Sicherheitsnorm DIN VDE 0100-551 (VDE 0100-551) ist es sogar unzulässig.

Brände durch Überlastung des Stromkreislaufs möglich. Wenn es brennt, haftet der Nutzer selbst. Beim Anschluss von Stromerzeugern wie eine PV-Anlage an die Steckdose können Sicherungen nicht mehr  schützen, weil sie den in die
Steckdose rückgespeisten Strom nicht erkennen und nicht ordnungsgemäß reagieren können. Aus diesem Grund kann es bereits kurz nach dem Einstecken des PV-Moduls zu einer Überlastung des Stromkreises und zu Bränden
kommen.

Grundsätzlich empfiehlt der VDE den Nutzern von PV-Anlagen dringend, bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen dem Fachmann zu berlassen.

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Wärmebildkameras überwachen Solaranlagen

Friday, March 22nd, 2013 von Redaktion

Zwei Gründe sprechen für die regelmäßige Untersuchung von PV-Anlagen: Die Sicherheit und eine Leistungskontrolle. Solaranlagen erbringen ihre Höchstleistung nur bei voller Sonneneinstrahlung. Bei schadhaften Zellen kann es zu einer starken Hitzeentwicklung und damit zu Brandgefahr kommen. Außerdem können defekte Zellen zu erheblichen Leistungseinbußen der Anlage führen.

Mit den testo Wärmebildkameras können potentielle Brandrisiken und schadhafte Zellen frühzeitig erkannt werden. So beugt man Leistungsverlusten vor und eine hohe Sicherheit der Anlage ist gewährleistet. Für die Kontrolle und Überwachung von Solaranlagen ist die Wärmebildkamera testo 876 bestens geeignet.

Mehr Informationen: www.kleinschmidtgmbh.com
Foto: Kleinschmidt GmbH – Messtechnik für Heizungsbau und Schornsteinfeger.>> weiterlesen...

Photovoltaik-Brandschutz – Fakten statt Phantome

Saturday, February 16th, 2013 von Redaktion

Photovoltaikanlagen sind anders als herkömmliche Elektroinstallationen, aber nicht gefährlicher – das ist das Fazit eines Brandschutz Workshops mit 120 Teilnehmenden, den das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der TÜV Rheinland am 24. Januar 2013 im Solar Info Center in Freiburg veranstalteten. Hersteller, Forscher, Feuerwehr und Versicherer waren sich einig, dass die Einhaltung der bestehenden Regeln durch qualifizierte Fachkräfte der beste Brandschutz ist.

»Jeder Brand ist ein Brand zu viel«, sagt Dr. Heribert Schmidt, Projektleiter am Fraunhofer ISE, »doch wenn man die Statistik genau untersucht, dann verursachten 0,006 Prozent der Photovoltaikanlagen einen Brand mit größerem Schaden.« Es gibt derzeit 1,3 Millionen PV Anlagen in Deutschland. In den letzten 20 Jahren gab es 350 Brände, an denen die Solaranlage beteiligt war, bei 120>> weiterlesen...

SMA startet Umrüstung 50,2 Hz-Umrüstung von Photovoltaikanlagen

Monday, February 11th, 2013 von Redaktion

Die SMA Solar Technology AG (SMA) beginnt mit der Umsetzung des ersten Auftrags im Rahmen der gesetzlich vorgegebenen 50,2 Hz-Umrüstaktion. Das Unternehmen wird rund 900 Photovoltaikanlagen eines Netzbetreibers in Süddeutschland gemäß der SystemStabilitätsVerordnung umrüsten. Bis Dezember 2014 müssen in Deutschland rund 400 000 Photovoltaikanlagen mit mehr als einer Million Wechselrichtern nachgerüstet werden. Dadurch soll verhindert werden, dass sich bei Überschreiten einer Netzfrequenz von 50,2 Hz alle Anlagen gleichzeitig abschalten und damit die Stabilität des europäischen Verbundnetzes gefährden.

„Im Rahmen der 50,2 Hz-Umrüstung unterstützt SMA Kunden als Universaldienstleister und übernimmt auf Wunsch auch die Datenerhebung für die Energieversorger“, erklärt Bernd Lamskemper, Leiter SMA Service Deutschland. Die Erhebung der Daten der betroffenen PV-Anlagen ist nötig, damit die Energieversorger vor Beginn der Nachrüstung die Umrüstpläne erstellen können. Hierfür bietet SMA ein maßgeschneidertes Onlineportal an, in das Betreiber von Photovoltaikanlagen ihre Daten schnell und bequem eingeben können. Die Zugangsdaten erhalten die Anlagenbetreiber per Post.>> weiterlesen...