Kategorie: Rechtliches & Förderungen

3 Verbrauchertipps zur neuen EEG-Umlage

Friday, October 19th, 2012 von Redaktion

Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat die Frage geprüft, wie sich Verbraucher gegen Preiserhöhungen aufgrund gestiegener EEG-Umlage und Netzentgelte wehren können. Fazit: Zwar haben die Verbraucher eindeutig das Recht, die Preiserhöhungen auf den juristischen Prüfstand zu stellen (Sonderkündigungsrecht, fehlende Berechtigung zur Preiserhöhung und fehlende Billigkeit). Jedoch weist der Verein auf das damit verbundene Risiko hin: Viele Gerichte könnten der (irrigen) Auffassung sein, die EEG-Umlage sei wie ein durchlaufender Posten zu tragen und könne nicht in Frage gestellt werden.

Für alle Verbraucher stellt sich spätestens mit dem Jahreswechsel die wichtige Frage: Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, gegen die höhere EEG-Umlage, höhere Netzengelte oder Sonderumlagen für Netzentgeltbefreiung und Off-Shore-Windanlagen vorzugehen? Steht mir ein Sonderkündigungsrecht zu, wenn der Versorger diese Umlagen oder gestiegene Netzentgelte den Kunden weiterberechnet?

Die Meinungen darüber gehen selbst unter Juristen deutlich auseinander.

Die einen bejahen ein Sonderkündigungsrecht:

  1. Die EEG-Umlage und auch die Netzentgelte müssen die Stromhändler an den jeweiligen Netzbetreiber bezahlen. Die EEG-Uml>> weiterlesen...

Bei neuen PV Dachanlagen jetzt an 2014 denken

Wednesday, October 17th, 2012 von Redaktion

Wenn Anlageneigentümer und Stromverbraucher nicht identisch sind, stehen Betreiber vor energiewirtschaftlichen Herausforderungen. Darauf weist die Grünstromwerk GmbH hin. Die Konsequenzen aus dem neuen Marktintegrationsmodell seien vielen Solar-Akteuren noch nicht bewusst sind. Seit dem 1. April 2012 in Betrieb genommene PV-Dachanlagen von 10 bis 1.000 Kilowatt können ab 2014 nur noch 90 Prozent des Stroms nach EEG Tarif einspeisen.

Wenn die restlichen zehn Prozent an eine andere juristische Person verkauft werden, wird dafür EEG-Umlage fällig. Zusätzlich wird der Betreiber als „quasi-EVU“ mit neuen technischen und kaufmännischen Aufgaben konfrontiert, die bereits bei der Planung der Anlage berücksichtigt werden müssen.Das Produkt GrünstromDirekt will Solarteuren, Betreibern und Projektentwicklern diese Arbeit abnehmen.

Marktintegrationsmodell macht Eigenverbrauch komplizierter
Das Marktintegrationsmodell soll den Eigenverbrauch fördern. Da im EEG für die restlichen zehn Proz>> weiterlesen...

EEG-Umlage 2013 beträgt 5,3 Cent pro kWh

Tuesday, October 16th, 2012 von Redaktion

Die Prognose der 2013 zu erwartenden Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) sowie die daraus resultierende EEG-Umlage für das Jahr 2013 haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) am 16.10.2012 veröffentlicht. Die ÜNB haben im Auftrag des  Gesetzgebers auf Basis von Prognosen durch unabhängige Gutachter die EEG-Umlage 2013 ermittelt. Insgesamt ergibt sich ein Umlagebetrag von 20,36 Milliarden Euro.

Darin enthalten ist ein Nachholbetrag für die vergangenen zwölf Monate von knapp 2,6 Milliarden Euro, der die Differenz zwischen den im Vorjahr prognostizierten und den tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben ausgleicht. Die EEG-Umlage ist von allen Letztverbrauchern für jede bezogene Kilowattstunde zu entrichten.

Dies bedeutet, dass die Verbraucher zur Förderung der erneuerbaren Energien im Stromsektor im Jahr 2013 mit 5,277 Cent pro Kilowattstunde beitragen. Damit liegt die EEGUmlage im Jahr 2013 knapp 47 Prozent über Vorjahresniveau (3,592 Cent pro Kilowattstunde).

Hauptfaktoren für die diesjährige Erhöhung der EEG-Umlage im Vergleich zum Vorjahr sind:
• Für das Jahr 2013 wird erneut eine deutlich steigende Einspeisung an elektrischer Energie aus regenerativen Anlagen be>> weiterlesen...

Energieverbraucher fordern Fortsetzung des EEG

Friday, October 12th, 2012 von Redaktion

Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat zur aktuellen Strompreisdiskussion Stellung genommen. Er fordert den weiteren raschen Ausbau der Erneuerbaren auf Basis des EEG. Jedoch müssen die Lasten gleichmäßig auf alle Verbraucher verteilt werden. Eine Steuersenkung lehnt der Verein ab.

Es geht kein Weg am schnellen und drastischen Ausbau der Erneuerbaren vorbei. Und die Gesellschaft muss auch bereit sein, die Kosten dafür zu tragen. Die Erneuerbaren sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende. Sie kann nur mit den Erneuerbaren gelingen.

Das EEG war höchst erfolgreich, weil es zu einem schnellen Ausbau der Erneuerbaren geführt hat. Dies ist ein historisch einmaliger Erfolg in Deutschland, der Anerkennung verdient.

Man muss das EEG reformieren, aber nicht abschaffen. Im Grundsatz ist das EEG richtig und muss erhalten bleiben.

Das sogenannte Quotenmodell hat sich nicht bewährt In Großbritannien wird es jetzt durch ein EEG ersetzt.

An der Strombörse haben die Erneuerbaren >> weiterlesen...

Höhere staatliche Förderung für Solarwärme-Anlagen

Saturday, September 29th, 2012 von Redaktion

Die Installation von Solarwärme-Anlagen wird mit höheren staatlichen Zuschüssen gefördert. Seit 15. August 2012 gelten verbesserte Förderkonditionen im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP). Neben Verbrauchern können auch Industrie und Wohnungswirtschaft von den Neuregelungen profitieren. Wurde die Installation einer typischen Solarthermie-Anlage bisher im Falle einer Heizungssanierung mit rund 1.500 Euro bezuschusst, so erhält ein Eigenheimbesitzer seit 15. August für die gleiche Solaranlage rund 2.000 Euro vom Staat. Diese Verbesserung ist auf die Einführung einer Mindestförderung für die Solarkollektoren in Höhe von 1.500 Euro sowie auf den beibehaltenen Kesselaustausch-Bonus in Höhe von 500 Euro zurück zu führen.

Insbesondere auch gewerbliche Wärmeproduzenten profitieren von den neuen Regelungen. Sie erhalten künftig Zuschüsse in Höhe von bis zu 50 Prozent, wenn sie einen Teil ihrer benÃ>> weiterlesen...