Kategorie: Rechtliches & Förderungen

PV-Einsatzkarte sorgt im Brandfall für Klarheit

Monday, September 27th, 2010 von Redaktion

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) haben eine Einsatzkarte für Feuerwehrkräfte vorgestellt, die die wichtigsten Eckpunkte und Hinweise zur Vorgehensweise im Fall des Brandes in einem Gebäude mit Photovoltaik-Anlage enthält. Die in einem vom BSW-Solar initiierten Expertenkreis erarbeitete Handlungsempfehlung wurde am gestrigen Mittwoch (15.9.) rund 300 Feuerwehr-Führungskräften aus dem gesamten Bundesgebiet im Rahmen des Parlamentarischen Abends des Deutschen Feuerwehrverbandes präsentiert. Auf das Dokument im handlichen DIN-A6-Format folgt in Kürze eine Broschüre, in der sämtliche Informationen umfassend und sachgerecht aufbereitet darstellt werden.

„Brände in Gebäuden mit elektrischen Anlagen sind nichts Neues für die Feuerwehr. Unsere Einsatzkräfte sind dafür ausgebildet, Risiken an der Einsatzstelle zu erkennen und mit ihnen umzugehen“, sagte DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. „Hierbei wird >> weiterlesen...

Die Feuerwehren löschen selbstverständlich brennende Häuser mit Fotovoltaikanlagen

Monday, September 20th, 2010 von Redaktion

Aufgrund von Medienartikeln mit dem Thema “Feuerwehr lässt Gebäude mit Fotovoltaikanlagen kontrolliert abbrennen”, welche in Liechtenstein und auch in der Schweiz erschienen sind, möchten die zeichnenden Stellen die Öffentlichkeit informieren und die Fakten erklären. In den Medienartikeln wird der Eindruck erweckt, dass von Fotovoltaikanlagen im Brandfall eine so hohe Gefährdung ausgehe, dass die Einsatzkräfte ein brennendes Haus mit Fotovoltaikanlage kontrolliert abbrennen lassen würden. Dies ist aber klar nicht der Fall.

Nur geprüfte Anlagen
Fotovoltaikanlagen sind elektrische Anlagen, die zur Stromerzeugung mittels Sonnenlicht auf Dächern installiert werden. In Liechtenstein dürfen nur Anlagen gebaut werden, die mit den Gesetzen und den Elektrovorschriften konform sind. Photovoltaikmodule haben die IEC-Normen zu erfüllen. Geförderte Anlagen werden von der Elektroinstallationskontrolle der Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) geprüft und abgenommen. Die Anlagen stellen demnach im Betrieb und bei Bränden keine grössere Gefahr dar, als jede andere Elektroinstallation.

Keine neuen Gefahren bei Hausbränden
Die Brandbekämpfung von elektrischen Anlagen wird in der Feuerwehrausbil>> weiterlesen...

BMU-Broschüre informiert über aktuelle Photovoltaik-Vergütung

Monday, September 13th, 2010 von Redaktion

Die Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Allein im Jahr 2009 sind die Systempreise, die sowohl die Solarmodule als auch die Installationskosten umfassen, aufgrund der erhöhten Nachfrage um 30 Prozent gesunken. Daher hat die Bundesregierung die Vergütungssätze im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Juli 2010 angepasst, um eine Überförderung zu vermeiden und die Stromverbraucher zu entlasten. Zugleich wurden Anreize für den Eigenverbrauch des solar erzeugten Stroms geschaffen. Die vorliegende Broschüre des Umweltministeriums (BMU) versteht sich als praktische Handreichung für Bürgerinnen und Bürger, die beispielsweise auch die Errechnung der Höhe der Eigenverbrauchsvergütung ermöglicht.

Zum kostenfreien Download der Broschüre: weiterlesen...

EEG-Vergütung von PV-Anlagen in Gewerbe- und Industriegebieten

Tuesday, September 7th, 2010 von Redaktion

Das Berliner Anwaltsbüro Gaßner, Groth, Siederer & Coll weist auf eine überraschende Ausweitung der Vergütungsfähigkeit von Photovoltaik-Anlagen durch die letzte Novelle des EEG hin, für die die zum 01.07.2010 und 01.10.2010 vorgesehenen Einmaldegressionen bis Jahresende zudem nicht gelten. Photovoltaik-Anlagen in Gewerbe oder Industriegebieten, die bereits vor dem 01.01.2010 in einem Bebauungsplan festgesetzt waren, sind nach der am 11.08.2010 verkündeten Gesetzesänderung unabhängig von den ansonsten geltenden Flächenkriterien vergütungsfähig und bei einer Inbetriebnahme bis Ende 2010 nach den vor dem 01.07.2010 geltenden Vergütungssätzen zu vergüten.

Aus Gründen des Vertrauensschutzes für bereits in Planung befindliche Photovoltaik-Anlagen hat der Gesetzgeber sämtliche Freiflächenanlagen von den Degressionen zum 01.07. und
01.10.2010 ausgenommen, wenn die Anlage vor dem 01.01.2011 in Betrieb genommen wird und im Geltungsbereich eines vor dem 25.03.2010 beschlossenen Bebauungsplans  errichtet wurde. Auf Grund des eindeutigen Wortlauts gilt diese Bestimmung nicht nur für bestehende Projekte, sondern auch für die neu hinzugekommenen Gewerbe- und Industriegebiete in Bebauungsplänen vor dem 01.01.2010. Hier besteht insbesondere bei überplante>> weiterlesen...

Einkaufszentren produzieren Sonnenstrom

Monday, August 30th, 2010 von Redaktion

Immer mehr Einkaufszentren bekommen ein Bürgersonnenkraftwerk aufs Dach und produzieren umweltfreundlichen Sonnenstrom. Die Idee des Vereins Sonneninitiative e.V. hat klare Vorteile für alle Beteiligten. Jetzt können sich Teilnehmer für weitere Anlagen bewerben. Zugegeben: Ganz neu ist diese Idee nicht, schon im Sommer 2005 hat der Verein ein Sonnenkraftwerk auf dem Dach eines Einkaufszentrum in Lahntal-Sterzhausen initiiert. Die guten Erfahrungen aus diesem Projekt und die Vorteile dieses Konzepts haben dazu geführt, dass der Verein sich nun verstärkt um solche Projekte kümmert. hat das sowohl für die Bürger, als auch für die Besitzer und die Betreiber der Gebäude.

Bürger, die sich an einem Sonnenkraftwerk auf einem Einkaufszentrum beteiligen, können sich über eine leistungsstarke und profitable Anlage freuen:

  • Die Dächer sind meist in einem sehr guten Zustand und lassen sich gut bebauen.
  • Die Gebäude stehen oft frei, so dass es>> weiterlesen...