Kategorie: Rechtliches & Förderungen

Kommunen können 30-kW-Photovoltaikanlage gewinnen

Friday, January 22nd, 2010 von Redaktion

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) zeichnet auch in diesem Jahr wieder Städte und Gemeinden für ihr besonderes Engagement im kommunalen Klimaschutz aus. Bis zum 30. April 2010 können sich alle Kommunen in Deutschland um den Titel „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“ bewerben und bundesweit zeigen, wie sie der großen Herausforderung Klimawandel begegnen. Die DUH bewertet anhand eines Fragebogens das Energiesparen der Kommunen, umweltfreundliche Informationstechnologie (Green IT) und energieeffizientes Büro, Energieerzeugung, kommunale Verkehrspolitik, Siedlungsgestaltung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung.

Neu ist ein Sachpreis für die Gewinnerkommune. Die „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“ erhält eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30 kW, die die First Solar GmbH zur Verfügung stellt. Der Ertrag aus der Stromproduktion kommt dem Gewinner >>weiterlesen...

Studie: Photovoltaik-Anlagen 2009 um 20% billiger

Wednesday, January 13th, 2010 von Redaktion

Der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaik-Anlage ist im Jahr 2009 um durchschnittlich 20% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ergab eine online durchgeführte Meinungsumfrage über das Umfrageportal der Meine Solar GmbH . Die Onlineumfrage wurde vom August bis November 2009  durchgeführt. Ziel war, auf Bundeslandebene die
Preise von Solarstromanlagen, die im Jahr 2009 in Betrieb genommen wurden, zu ermitteln.  Gründe für die Studie waren: Gerade 2009 gilt als Jahr des großen Preissturzes bei Solarmodulen. Ausgelöst wurde dies aus einem Mix von Rezession, steigenden Überkapazitäten, der Finanzkrise, dem Einbruch des spanischen Marktes sowie der Novellierung des
Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zum 01.01.2009.

Der Fokus dieser Studie liegt auf  der Preisentwicklung von Photovoltaik-Anlagen 2009 und der Ermittlung des voraussichtlichen Durchschnittspreises für 2010. Dieser wird üblicherweise aus dem Durchschnittspreis des vergang>>weiterlesen...

Wohlstand durch die Sonne – auch ohne Eigenheim

Tuesday, December 29th, 2009 von Redaktion

509_HL_wagner_aStrom ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. Er sorgt für Licht, für den Betrieb von Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik und für vieles mehr. Die Zukunft der Energieversorgung liegt zweifelsohne in den erneuerbaren Energien. Eine wichtige Quelle wird die unendliche Kraft der Sonne sein. Die aktuellen Förderungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) machen die Investition in eine Solarstromanlage wirtschaftlich besonders interessant.  Jede ins öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde (kWh) vergütet der Energieversorger und das zwanzig Jahre lang. Die Rendite des Daches hängt von dessen Standort, Größe und Eignung ab. Auf das Dach werden Solarmodule montiert, die den Strom zu einem Wechselrichter transportieren. Dort wird der erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und über einen Stromzähler ins öffentliche Netz geschickt.

Auf dem Weg vom Dach ins Netz e>>weiterlesen...

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wirkt doch

Monday, December 28th, 2009 von Redaktion

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat nur einen geringen Klimanutzen. So lautet die Kernaussage eines am Montag im Spiegel veröffentlichten Berichts unter Bezug auf eine Studie des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin. Hintergrund sei, dass der steigende Anteil erneuerbare Energien im europäischen Emissionshandel den Preis für CO2-Emissionen sinken lasse. Europäische Konkurrenten könnten sich daher billig mit Verschmutzungsrechten eindecken. Fazit des Artikels: Die Klimawirkung des EEG verpufft. Diese Interpretation ist aus Sicht der beiden Autoren der Studie allerdings zu stark verkürzt. Zwar ist es richtig, dass mehr Strom aus Erneuerbaren Energien den Preis der Emissionsrechte sinken lässt und sich CO2-Emissionen somit für große Unternehmen also stärker lohnen. „Dieser simple Zusammenhang gilt allerdings nur theoretisch und bei rein statischer Betrachtung,“ so Professor Claudia Kemfert, neben Thure Traber eine der beiden Autoren der zitierten DIW-Studie.

„Das blendet jedoch aus, dass beide Instrumente – das EEG und der Emissionshandel – politisch im Zusammenhang gesehen werden müssen und auch gesehen werden“, so Kemfert, die seit 2004 die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt des DIW Berlin leitet. Sie spricht sich deshalb ausdrüc>>weiterlesen...

Solarstrom-Rendite bleibt hoch

Sunday, December 20th, 2009 von Redaktion

FT122009-grossUm 9 Prozent fällt die Vergütung für Solarstrom Anfang 2010, die Installation einer eigenen Photovoltaik-Anlage lohnt sich aber weiter. Das zeigen Renditeberechnungen der Stiftung Warentest für die Januar-Ausgabe von Finanztest und das Onlineportal test.de. Grund sind die stark gesunkenen Preise für Solarmodule. An Standorten mit durchschnittlicher Sonneneinstrahlung können Eigentümer von Photovoltaik-Anlagen rund sieben Prozent Rendite erzielen – und das über eine Laufzeit von gut 20 Jahren. In sonnigen Regionen Süddeutschlands und bei besonders günstigen Anschaffungskosten sind sogar zweistellige Renditen möglich.

Immer attraktiver wird auch der Eigenverbrauch des produzierten Solarstroms. Für Anlagen, die 2010 in Betrieb gehen, lohnt er sich schon ab einem Strompreis von 19,49 Cent pro KWh. 2009 lag der Schwellenwert noch bei 21,42 Cent pro KWh. Etliche S>>weiterlesen...