Kategorie: Rechtliches & Förderungen

Was die Politik nicht verhindern kann: Die Sonne und der kleine Mann setzen die Energiewende um

Monday, April 9th, 2012 von Redaktion

Die Energiepreise steigen weiter, jährlich um mindestens fünf bis sieben Prozent und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.  Da liegt es nahe, über rentablen Sonnenstrom nachzudenken. Die heutigen Photovoltaik-Anlagen erzeugen nach gängiger Strompreisformel die Kilowattstunde (kWh) für 18 Cent und liegen damit bereits mindestens drei Cent unter dem Preis für Haushaltsstrom privater Endkunden.

Der Debatte um die Kürzungen der Förderungen von Solarstrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum Trotz, lohnen sich PV-Anlagen. Der Strom, der zur Eigennutzung gebraucht wird, muss zukünftig nicht teuer vom Energieerzeuger gekauft werden und jede ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde wird nach EEG 20 Jahre lang vergütet. Durch eine vorteilhafte Kombination aus Netzeinspeisung und Eigenverbrauch profitiert der Anlagenbetreiber dauerhaft und macht sich unabhängig von kontinuierlich steigenden Strompreisen fü>>weiterlesen...

Photovoltaik: Ein Solarinstallateur redet Tacheles

Monday, April 9th, 2012 von Redaktion

Willi Harhammer, schon lange in der Solar-Branche, gibt ein Statement zur Solarkürzung 2012 der Bundesregierung: “Jahrelang waren wir, die Solarinstallateure und die Solarindustrie ein gutes Aushängeschild für die Politik und die Bürger. Wir von iKratos haben ca. 2.500 Projekte für private Haushalte, Gewerbe und Kommunen mit Solarstromanlagen und regenerativen Anlagen gebaut. Jetzt plötzlich werfen zwei junge Minister, Röttgen und Rösler, alles über Bord. Viel zu schnell hat man die Solarkürzungen eingeführt.

Aber da waren in jüngster Vergangenheit noch weitere Stolpersteine, über die sonst keiner berichtet, seit Anfang des Jahres eingeführt: Die so genannte 70 % Regelung, d.h. Anlagen dürfen nicht mehr als 70 % von der Höchstleistung der Nennleistung bringen. Als weiteren Stolperstein wurde bei größeren Anlagen eine sogenannte Netzabschaltung gefordert. Diese Neuregelungen sind alles versteckte Kosten, die der Solarstromanlagenbetreiber letztendlich zahlen muss und somit die Solartechnikanlagen unwirtschaftlicher machen sollten.
Der dritte Stolperstein kommt in der Zukunft hinzu, der Anlagenbetreiber muß einen Teil seines Stromes selbst verbrauchen bzw. selbst vermarkten. Eine Anforderung, die vor Formalismus strotzt und jedem>>weiterlesen...

BSW-Solar: Bundesländer müssen Einschnitte bei Solarstrom-Förderung entschärfen

Friday, April 6th, 2012 von Redaktion

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) appelliert an die Ministerpräsidenten der Bundesländer, die vor einer Woche im Deutschen Bundestag beschlossenen drastischen Einschnitte bei der Solarstrom-Förderung zu entschärfen. Die von der Bundesregierung geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kann vom Bundesrat mit einer Zweidrittel-Mehrheit aufgehalten werden. Die Solarbranche hofft, dass zumindest über den Einsatz des Vermittlungsausschusses noch Nachbesserungen am Gesetzesentwurf erzielt werden können. Die Länderkammer entscheidet am 11. Mai 2012 über das weitere Vorgehen. Selbst bei einigen unionsregierten Bundesländern zeichnet sich inzwischen deutliche Kritik am Gesetzesentwurf ab.

Nachbesserung durch die Bundesländer erhofft sich die Solarbranche insbesondere bei Solarstromanlagen in der Größenklasse 10-100 Kilowattpeak, in der bis Anfang 2013 mit bis zu 45 Prozent besonders starke Fördereinschni>>weiterlesen...

Schwarzer Tag für die Energiewende

Monday, April 2nd, 2012 von Redaktion

Trotz massiven Widerstands aus der Solarbranche, der Wissenschaft, der Umweltbewegung, den Gewerkschaften und von vielen Spitzenpolitikern sowie gegen den klaren Willen der Bevölkerungsmehrheit hat der Deutsche Bundestag eine Reihe von harten Einschnitten bei der Solarstrom-Förderung beschlossen. Die zahlreichen Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zielen darauf ab, den zukünftigen Ausbau der Solarstrom-Nutzung in Deutschland mindestens zu halbieren. Nur der Bundesrat kann das Gesetzesvorhaben nun noch aufhalten. Selbst bei einigen Unions-regierten Bundesländern zeichnet sich inzwischen deutliche Kritik ab, nachdem der Bundestag in den letzten Tagen die Gesetzesvorlage an zentralen Punkten nicht nachgebessert hat.

„Diese politische Fehlentscheidung gefährdet Deutschlands Spitzenstellung bei der Photovoltaik, die Existenz zahlreicher Solarunternehmen und vieler tausend Solarjobs. Das ist ein schwarzer Tag für die Energiewende“, so Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Die Solarbranche befürchtet eine Insolvenzwelle in der deutschen Solarbranche und den Verlust zehntausender Arbeitsplätze.

Statt zu beschleunigen,>>weiterlesen...

Photovoltaik-Kürzungen: Unüberlegte Schnellschüsse der Bundesregierung brachten nichts als Verunsicherung

Friday, March 30th, 2012 von Redaktion

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bewertet die Beschlüsse des Deutschen Bundestages vom 29.März 2012 zur erneuten Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) weiterhin kritisch. „Die Rücknahme der Verordnungsermächtigungen, die einzelnen Ministerien ohne Beteiligung des Bundestages eine kurzfristige Reduzierung der Vergütung bei allen Sparten der Erneuerbaren Energien erlaubt hätten, war ein richtiger Schritt“, stellt BEE-Präsident Dietmar Schütz fest. Die Parlamentarier hätten erkannt, dass zentrale Weichenstellungen für unser künftiges Energiesystem im Bundestag diskutiert gehören und weitreichenden Beschlüssen eine transparente Anhörung vorausgehen muss. „Für die Legitimation der Energiewende ist dieses Verfahren entscheidend“, so Schütz. Die unüberlegten Schnellschüsse der letzten Wochen hätten der Branche nichts als Verunsicherung gebracht.

Dennoch bedeuten die heute gefallenen Entscheidungen zur Änderung des EEG einen politischen Systemwechsel: â€>>weiterlesen...