Kategorie: Forschung

Solar Frontier setzt neuen Effizienzrekord für CIS-Dünnschichtmodule

Monday, March 28th, 2011 von Redaktion

Das Unternehmen Solar Frontier hat einen neuen Effizienzweltrekord erzielt. Laut eigenen Messungen wurde ein Aperturwirkungsgrad von 17,2 Prozent auf einem 30×30 cm großen Submodul auf CIS-Basis erreicht. Dieser Effizienzweltrekord für CIS-Dünnschichtmodule wurde im Forschungslabor von Solar Frontier in Atsugi, Japan, aufgestellt. Er übertrifft den vorherigen Erfolg des Unternehmens, bei dem im September 2010 16,3 Prozent erzielt wurden. Das Atsugi Research Center ist ein wichtiger Grundpfeiler des integrierten Forschungs- und Produktionsansatzes des Unternehmens, das in Kooperation mit der japanischen New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) betrieben wird.

„Dieser Effizienzrekord ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, CIS-Module in Serienproduktion zu fertigen, die sich mit der Leistung von polykristallinen Siliziummodulen messen können oder diese sogar übertreffen“, erklärt Satoru Kuriyagawa, Chief Technology Officer bei Solar Frontier. „Das Atsugi Research Center von Solar Frontier ist eines der modernsten Forschungs- und Entwicklungslabore weltweit. Die Arbeit dieser Einrichtung ist die Grundlage für die von uns produzierten Produkte. Die in Atsugi erzielten technologischen Fortschritte können wir dank>>weiterlesen...

Gewebenetz fängt Sonnenenergie ein

Friday, March 25th, 2011 von Redaktion

Die marktübliche Technologie der Silizium-basierten starren Solarzellen eignet sich nicht für die Herstellung formbarer Dünnschicht-Solarzellen; bei diesen sammelt eine transparente, flexible und leitfähige Elektrode das Licht und leitet den Strom ab. Eine Polymer-Gewebeelektrode der Empa erzielte nun erste viel versprechende Resultate und empfiehlt sich statt einer Beschichtung mit Indium-Zinnoxid.Rohstoffknappheit und steigender Verbrauch von seltenen Metallen verteuern zunehmend elektronische Bauteile und Geräte. Eingesetzt werden sie zum Beispiel für transparente Elektroden in Touch-Screen-Anzeigen von Mobiltelefonen, in Flüssigkristallbildschirmen, organischen Leuchtdioden und Dünnschicht-Solarzellen. Das Material der Wahl dafür ist Indium-Zinnoxid (ITO, engl. indium tin oxide), ein leitendes, weitgehend transparentes Mischoxid. Da ITO jedoch relativ teuer ist, ist es für grossflächige Anwendungen wie in Solarzellen unwirtschaftlich. Beitrag weiterlesen »

Solaranlagenproduzent SolarWorld sucht im Osterzgebirge nach Lithium für Strombatterien

Friday, March 25th, 2011 von Redaktion

Die SolarWorld AG darf in Deutschland nach Lithium suchen. Die offizielle Genehmigungsurkunde hat der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok an den Vorstandsvorsitzenden der SolarWorld AG, Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck,  am 25. März 2011  in Altenberg-Zinnwald an der deutsch-tschechischen Grenze überreicht. Damit kann der Solartechnologiekonzern die Erkundung des Rohstoffs, der vor allem für moderne Batterien zur Speicherung von Solarstrom benötigt wird, im Osterzgebirge beginnen. „Sachsens Bergbau hat nicht nur eine lange zurückreichende Tradition, sondern auch eine Zukunft. Mit der weltweit steigenden Nachfrage nach Rohstoffen werden unsere heimischen Ressourcen wieder lukrativ. Wenn Sachsens Schätze gehoben werden, profitieren alle davon, denn das bringt Wirtschaftwachstum und Arbeitsplätze“, sagte Minister Morlok. „Deshalb wünsche ich der SolarWorld viel Glück bei der Suche nach Lithi>>weiterlesen...

Weltweit größtes Farbstoffsolarmodul in Siebdruck

Monday, March 14th, 2011 von Redaktion

Farbstoffsolarmodule sind eine noch junge Photovoltaik-Technologie, die sich aber in den letzten Jahren deutlich über den Labormaßstab hinaus entwickelt hat. Ihre Zielanwendung ist die Integration in die Gebäudehülle. Eine große Herausforderung bei der Entwicklung neuer Photovoltaik-Technologien stellt die Aufskalierung – also der Schritt von der Laborgröße in die industrielle Umsetzung – dar. Mit der weltweit ersten Herstellung 60 cm x 100 cm großer Farbstoffsolarmodule auf einem durchgehenden Substrat ist es Forschern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE jetzt gelungen, eine wichtige Hürde erfolgreich zu nehmen.

In ausgedehnten Versuchsreihen gelang es den Freiburger Forschern, funktionsfähige Prototypen von großflächigen Farbstoffsolarmodulen auf Glas herzustellen. »Erstmalig konnten wir zeigen, dass eine im Siebdruckverfahren integrierte Serienverschaltung der Zellen auf 60 cm x 100 cm großen Modulflächen möglich ist«, freut sich Dr. Andreas Hinsch. »Eine aufwändige externe Ve>>weiterlesen...

Neue Salzschmelzen für effizientere Solarthermie

Tuesday, March 8th, 2011 von Redaktion

Forscher von Siemens wollen die Effizienz von Solarthermiekraftwerken erheblich steigern und damit die Kosten für diese klima­neutrale Stromerzeugung senken. Dazu sollen in dem Projekt High Performance Solarthermie Salzschmelzen als Wärmeträger eingesetzt werden. Wissenschaftler von Siemens werden mit weiteren Partnern eine Pilotanlage in Portugal aufbauen und den Einsatz von Salzschmelzen in Parabolrinnenkraftwerken testen. In diesen Kraftwerken fokussieren Hohlspiegel das Sonnenlicht auf ein Absorberrohr in ihrem Brennpunkt. Durch dieses Rohr fließt ein Wärmeträgermedium und erhitzt sich. Die Wärme wird in einem nachgeschalteten Dampferzeuger an einen konventionellen Wasser-Dampf-Kreislauf abgegeben und über Dampfturbine und Generator in Strom umgewandelt. Die Effizienz der Stromerzeugung hängt hauptsächlich von der maximalen Arbeits­temperatur des Wärmeträgers ab. Je höher dessen Temperatur, desto optimaler ist die >>weiterlesen...