Die Experten auf der “4. Photovoltaics Thin Film Week” in Berlin-Adlershofwaren sind sich einig, dass die Solarwirtschaft nicht völlig aus Europa in Richtung Asien verschwinden wird. “Das Rennen der Solarfirmen ist noch nicht gelaufen. Es fängt gerade erst an” – lautete der Tenor. “Die Solarbranche ist sehr kapital- und know-how-intensiv. Die Fertigung wird deshalb in Zukunft dort stattfinden, wo investiert wird, wo Forschung stattfindet und wo der rechtliche Rahmen stimmt”, begründete Karl-Heinz Remmers vom Unternehmen Solarpraxis seine Einschätzung.
Auch Rutger Schlatmann, Direktor des Kompetenz Zentrums Dünnschicht und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin (PVcomB), ist sich sicher, dass es in Zukunft nicht auf eine komplette Billigproduktion in China hinauslaufen wird. “Die Lohnkosten sind nicht der größte Posten in der Solarindustrie. Weitere Fortschritte werden in erster Linie durch eine Weiterentwicklung der Technologien erzielt.” Das Problem in Deutschland liegt laut Remmers in der fehlenden Industrieförderung. “Die Absatzförderung mit Hilfe der Einspeisevergü>>weiterlesen...




