Klimaschutz zahlt sich aus – unter diesem Motto hat das Bundesumweltministerium in Kooperation mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) und den Verbraucherzentralen eine breit angelegte Informationskampagne gestartet. Ziel ist es, den Einsatz erneuerbarer Energien für die Wärmegewinnung zu fördern und den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) zu verringern. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: “Der steigende Ölpreis zeigt, wie dringend es ist, nicht nur beim Strom, sondern auch bei der Wärme auf alternative Energieformen umzusteigen. Nur sechs Prozent aller Wohngebäude in Deutschland nutzen heute die umweltfreundliche Wärme für Warmwasser oder die Heizung. Das wollen wir steigern – mit attraktiven Förderangeboten zum Beispiel für Solaranlagen und Biomassekessel”.
Die Bundesregierung will bis 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien an der Wärmebereitstellung in Gebäuden auf 14 Prozent erhöhen, als Beitrag zum Klimaschutz und für mehr Energiesicherheit. Mit Anzeigen, die zwischen März und Juni 2008 bundesweit in Tages- und Wochenzeitungen, Fach- und Publikumszeitschriften geschaltet werden, wird jewe>>weiterlesen...

Der Energiemanager Solvismax vereint Solar-Schichtspeicher und Gas- oder Ölbrennwertkessel in einem Gerät. Er wird seit 10 Jahren von der Firma Solvis aus Braunschweig verkauft. In Verbindung mit Solarkollektoren entsteht mit dem Solvismax ein komplettes Solarheizsystem, zuständig für Raumwärme und Heißwasser. Neueste Entwicklung ist die Integration einer Wärmepumpe. Ob als reiner Heizkessel oder als Speicher mit Solarkollektoren: Die Module sind flexibel kombinierbar – alle zusammen oder schrittweise nacheinander. Gegenüber veralteten Heizungsanlagen sind Einsparungen bis zu 50 Prozent möglich. Die Ausstattung mit einer Hocheffizienzpumpe reduziert zusätzlich den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent. Solvis arbeitet derzeit an einem integrierten Pelletbrenner und plant die Kombination mit einer Brennstoffzelle. Bei Stiftung Warentest wurde der Solarheizkessel 2003 Testsieger mit der Note „sehr gut“.
Der Gesetzgeber unterstützt Pelletöfen als umweltfreundliche Technik in Deutschland äußerst attraktiv, findet der Pelletsofenhersteller Wodtke aus Tübingen: Über das Marktanreizprogramm (Bafa-Förderung) gibt die Bundesregierung einen direkten Zuschuss von mindestens 1.000 Euro* für alle Wodtke Pellet Primärofen-Modelle Airplus (Einzelraumgeräte) und Waterplus (mit Wasserwärmetauscher zur Anbindung an das Zentralheizungssystem). Durch Nutzung der Bonusförderung für besonders innovative und effiziente Anwendungen können Fördergelder noch gesteigert werden.
Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) sieht nach einem unbefriedigenden Geschäftsjahr 2007 aktuell wieder Anlass für stärkeres Wachstum. DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt gibt eine positive Prognose für das laufende Jahr ab. Danach wird von einer Zunahme der Verkaufszahlen um 20 bis 30 Prozent ausgegangen, wodurch im Jahr 2008 die Schallmauer von 100.000 Pelletheizungen in Deutschland durchbrochen werden kann. „Für den Energieträger Holzpellets ist eine positive Stimmung zu verzeichnen. Sie wird getragen durch seine im Vergleich zu fossilen Energieträgern niedrigen Kosten, durch gute Fördermöglichkeiten und die hervorragenden Eigenschaften von 